In der pluralen Demokratie sind Wahlkämpfe ein Ringen um Positionen, Wählerstimmen und Mehrheiten. Zu verzeichnen ist jedoch nicht nur eine verschäfte Polarisierung, sondern grassierende Inzivilität – eine kommunikative und physische Bedrohungslage für Wahlkämpfende. Ausgehend von der Befundlage der Großstadtbefragung 2022 wird der Verlauf des aktuellen Bundestagswahlkampfs unter dem Gesichtspunkt diskutiert, welche Effekte Inzivilität und sich verändernde Wettbewerbsbedingungen für die Repräsentation von Vielfalt in der pluralen, postmigrantischen Demokratie haben.
Herzlich willkommen zur 5. Digitalen Fachkräftewoche „Frauen fördern – Zukunft sichern“, die vom 03. bis zum 07. Februar 2025 stattfindet! Mit virtuellen Veranstaltungsformaten richten wir uns gezielt an kleine und mittelständische Unternehmen.
Fachkräftesicherung als Priorität: Fachkräftemangel bleibt eine der größten Herausforderungen für Unternehmen. Der Aufwand, nicht nur qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen, nimmt stetig zu. Wie lassen sich diese Talente finden? Welche Maßnahmen können Unternehmen konkret ergreifen, um ihre Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern?
Unter dem bewährten Motto „Frauen fördern – Zukunft sichern“ bietet die digitale Fachkräftewoche fundierte Antworten und praxistaugliche Impulse. Gemeinsam mit ausgewählten Expertinnen und Experten wollen wir Personalthemen praxisnah beleuchten und neue Wege aufzeigen.
Blicken Sie über den Tellerrand: Ob als Geschäftsleitung, Personalverantwortliche oder weibliche Führungskraft – die Veranstaltungen liefern konkrete Tipps und innovative Lösungen, um Fachkräfte langfristig zu gewinnen und zu binden. Erweitern Sie Ihre Perspektiven und profitieren Sie von wertvollen, praxisorientierten Erkenntnissen.
Seien Sie dabei, wenn es heißt: Frauen fördern – Zukunft sichern! Gemeinsam gestalten wir die Arbeitswelt von morgen.
Im Oktober 2024 diagnostizierten das Wuppertal Institut und der Club of Rome in ihrem Buch „Earth for All Deutschland“: Weitermachen wie bisher ist hoch riskant, denn soziale und ökologische Krisen verschärfen sich. Und: Ein erfolgreiches Umsteuern ist möglich, wenn es sich an sechs zentralen Wendepunkten in den Bereichen Armut, Ungleichheit, Empowerment, Ernährung, Energie und Kreislaufwirtschaft orientiert, die mutig angegangen werden.
Im Kontext des Bundestagswahlkampfs kommen im Rahmen des Earth4All-Symposiums am 5. Februar 2025 in Berlin politische Entscheidungsträger*innen aus dem demokratischen Parteienspektrum, führende Wissenschaftler*innen sowie Vertreter*innen der Zivilgesellschaft zusammen, um davon ausgehend die Möglichkeiten und Herausforderungen mutigen politischen Handelns für die Zukunft Deutschlands zu diskutieren. Das Symposium richtet sich an Fachleute aus Wissenschaft und Politik sowie an die interessierte Öffentlichkeit.
Ab 16:00 Uhr hält Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Präsident und wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, zu Beginn eine Keynote, ehe in einer interaktiven Fishbowl Session konkrete Fragen und Herausforderungen der sozial-ökologischen Transformation (der 5+1 Kehrtwenden) bearbeitet werden. Die Ergebnisse werden im anschließenden Politik- und Expert*innenpanel „Von der Polykrise zu Polylösungen“ einbezogen und mit politischen Entscheidungsträger*innen diskutiert.
Das Programm wird fortlaufend aktualisiert. Weiterführende Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung sind in den nachfolgenden Links zu finden. Zusätzlich wird die Veranstaltung in Teilen live gestreamt. Der Link zum Livestream wird einige Tage vor der Veranstaltung bekanntgegeben.
Der Strukturwandel ist bereits in vollem Gange. Viele politische Maßnahmen und der Einsatz von Fördermitteln fokussieren sich auf den Umbau des Energiesektors und der energieintensiven Industrie. Diese Branchen sind überwiegend männlich dominiert. Frauen stellen hier eine Minderheit dar.
Dies hat zur Folge das spezifische Bedarfe, insbesondere von Frauen und Familien häufig nicht ausreichend berücksichtigt werden. Gleichzeitig sind diese in Planungsrunden, auf Veranstaltungen usw. eher unterrepräsentiert. Das hat zur Folge, dass ein großer Teil der Lebensrealitäten im Rheinischen Revier dort nicht abgedeckt wird.
Im gewerkschaftlichen Projekt „Strukturwandel geschlechtergerecht gestalten“ wollen die DGB-Region NRW Süd-West gemeinsam mit dem DGB Projekt Revierwende dafür sensibilisieren Strukturwandel ganzheitlich zu betrachten. So sollen die Perspektiven und Anliegen aller Menschen im Rheinischen Revier gleichermaßen eingebracht werden. Was braucht es für einen geschlechtergerechten Strukturwandel im Rheinischen Revier? Diskutiert mit!